Titel: Strandkorbwunder 1: Ein Strandkorb macht noch keine Liebe
Autorin: MaritBernson Verlag: AudioBook by DP-Audio
Sprecher: Anja Kalische-Bäuerle Gehört am: 20.01.2026
Das Herz will, was es will!
Selma langweilt sich in ihrem Aushilfsjob als Kellnerin in Bamberg. Seit einiger Zeit träumt sie von einem Freund aus dem hohen Norden, denn sie ist überzeugt, dass Norddeutsche einfach die besseren Männer sind.
Als sich ihr die Gelegenheit bietet, zusammen mit ihrer Freundin Wienke ein Strandcafé an der Ostsee zu eröffnen, stürzt sie sich mit Feuereifer in Planung und Ausführung.
Ein Mann lässt auch nicht lange auf sich warten, denn der Handwerker, der ihr Häuschen renoviert, hat es ihr angetan. Doof nur, dass er reichlich wortkarg ist und auch sonst eher oberflächliches Interesse an ihr hat. Der nette Tourist Finn, den sie in der örtlichen Buchhandlung trifft weckt da eher ihr Interesse, aber der wird bald wieder abreißen.
Und nun?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht so genau, was ich von dem Buch halten soll. Auf der einen Seite ist die Story dahinter richtig gut, auf der anderen Seite haben mich die Protagonistinnen unheimlich genervt.
Fangen wir mal bei Wienke an: Sie ist verschlossen und geheimnistuerisch. Ganz ehrlich, mich würde es ohne Ende verletzen, wenn meine beste Freundin so ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit machen würde, während sie alles von mir weiß. Freundschaft ist ein Geben und Nehmen und das ist irgendwie alles sehr einseitig.
Selma ist oberflächlich, naiv und meiner Meinung nach einfach nur strunzdumm. Ihr ganzes Denken und Handeln dreht sich nur darum, einen norddeutschen Mann kennen- und lieben zu lernen, weil sie der Meinung ist, dass das die besseren Menschen sind. Und sich dann gleich, ohne tiefere Gefühle auf den Erstbesten festzulegen, weil der halt nun mal gut aussieht und in der Nähe ist, während die bessere Option, die einem sogar Herzklopfen beschert, gar nicht in Betracht gezogen wird.
Zum Glück hat sie dann am Ende doch noch ihr Happy-End bekommen.
Eine nette Urlaubslektüre ohne Spice, aber auch ohne Tiefgang! Wunderbar in Szene gesetzt durch die Stimme von Anja Kalischke-Bäuerle. Aber man hätte auf jeden Fall mehr draus machen können.
Mal sehen, ob Teil 2 besser wird!
3,5 von 5 Einhörner
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